Kado, im Westen hauptsächlich als
Ikebana bekannt, war ursprünglich eine aus mönchischem Geist erwachsene Kunst.
Sie entwickelte sich aus Blumenopfern, die vor buddhistischen Standbildern
aufgestellt wurden. Heute ist Ikebana nicht nur in Japan populär, sondern findet
auf der ganzen Welt immer mehr Freunde.
Zweige, Blumen und Halme werden
nach ästhetischen und philosophischen Regeln so arrangiert, daß die lebendige
Schönheit der Pflanzen zur vollen Wirkung kommt. Von alters her überlieferte
Steckformen bilden die formale Grundlage für das spätere freie Gestalten. Das
"Gestalten-wollen" weicht allmählich dem "Blühen", das durch zwangloses
Zueinanderfügen selbst entsteht. In der Anordnung der Pflanzen spiegelt sich der
Kosmos wider, mit seiner Dreiheit von Himmel, Mensch und Erde. Dem Wachsen und
Blühen nachspüren und dabei selbst aufblühen: ein Weg.
Einzelunterricht für Anfänger
und/oder Geübte findet nach Vereinbarung statt. Ausbildung bis zu Meistergraden
ist möglich.